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Das OderlandCamp - ein Ort für Alle inklusive

 

"All-inclusive" bieten viele Reiseanbieter im Bereich der Verpflegung standardmäßig an - auch das OderlandCamp.

Darüber hinaus aber, will das OderlandCamp auch noch das bundesweit erste inklusive Feriencamp werden, denn unser Leitmotiv heißt Inklusion: Keiner wird im OLC ausgegrenzt, weder Menschen mit, noch Menschen ohne Behinderung!

 

Im OLC gibt es gleichberechtigte Teilhabe für Alle Gäste – für Alle inklusive.

 

barrierefreie ToiletteÖffner für die automatischen Flurtüren

Das OderlandCamp ist bereits jetzt fast überall behindertengerecht, für Rollstuhlfahrer barrierefrei und mit Sanitäranlagen für Menschen mit schweren Beeinträchtigungen und mit seinen Programmen und Angeboten auf Menschen mit geistiger Beeinträchtigung eingestellt!

 

Und wo das OderlandCamp bisher nicht behindertengerecht ist, wollen wir das noch werden!

Wir verstehen das Thema Inklusion als Lernprozess und wollen von Ihren Anregungen profitieren.

Bernd Wittchow"Es ist normal, verschieden zu sein", zitiert Bernd Wittchow, Vorsitzender des Diakonischen Werkes Oderland-Spree e.V. und damit oberster Dienstherr des OderlandCamps, den früheren Bundespräsidenten Richard v. Weizsäcker.

"Dieser Philosophie folgend, war es den Mitarbeitern im OderlandCamp schon immer ein Anliegen, auch für Menschen mit Behinderung ein zuvorkommender Gastgeber zu sein. Jetzt wollen wir noch einen Schritt weiter gehen und Deutschlands erstes inklusives Feriencamp werden. Alle unsere Gäste sollen sich wohlfühlen und dazu den Hilfebedarf bekommen, den sie benötigen. Die Vielfalt unserer Gäste ist für das OderlandCamp eine Bereicherung!"

 

Inklusion

im Dezember 2006 beschloss die Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York die „UN-Konvention zum Schutz der Rechte von Menschen mit Behinderung“.

Neben fast allen anderen Lebensbereichen, beschäftigt sich die Konvention in Artikel 24 mit der Forderung nach „inclusive education“, also inklusiver Bildung. Diese soll sicher stellen, dass es keine zwei Gruppen von (behinderten und nicht behinderten) Schülern gibt, sondern einfach Kinder und Jugendliche, die die Schülergesamtheit darstellen und die unterschiedliche Bedürfnisse haben. Auch dürfen Kinder aufgrund ihrer Behinderung nicht vom obligatorischen Grundschulunterricht und der Sekundarschulbildung ausgeschlossen werden.

Daraus leitet das OderlandCamp für sich ab, dass es auch für Klassenfahrten, die ein wichtiger Bestandteil der Schulzeit sind, es keine behinderten und nichtbehinderten Gäste gibt, sondern das OderlandCamp ein Ort für Alle Kinder und Jugendlichen ist – eben ein Ort für Alle inklusive.

Bernd Wittchow

 

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